Nedganzbachert – ich steh’ dazu!

Ich bin ein Glückspilz!

05.07.2009 · 3 Kommentare

Es gibt eine Reihe von Dingen, die beweisen, dass ich ein Glückspilz bin.

  • Die Probleme von Madame Lila habe ich nicht mehr
  • Mein Keller ist jetzt leer
  • Ich muss ihn nicht selbst reinigen
  • Im Winter muss ich keine gebrauchte Kleidung anziehen
  • Die Entscheidung, ob ich meine Geo-Hefte verkaufe, entfällt
  • Ich habe wieder einen Überblick über mein Hab und Gut
  • Mein Fahrrad wurde geputzt
  • Ich habe meine externe Festplatte wieder gefunden
  • In meinem Keller stand das Wasser nicht 2,5 m hoch, wie in dem meines Nachbarn, denn mein Keller liegt 1,5 m höher.

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Justitias Erkenntnis #1

23.06.2009 · Kommentar schreiben

Der Tritt ins Gesäß der unterstellten Mitarbeiterin gehört auch dann nicht zur “betrieblichen Tätigkeit” einer Vorgesetzten, wenn er mit der Absicht der Leistungsförderung oder Disziplinierung geschieht.

LAG-DUESSELDORF, AZ: Urteil, 12 (18) Sa 196/98

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Philostrophe #32

20.06.2009 · 1 Kommentar

Macht man den Meeres­spiegel kaputt, wenn man in See sticht?

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Das große Fressen

19.06.2009 · Kommentar schreiben

FledermausDie Fledermäuse machen sich sonst abends immer auf den Weg von ihren Schlafplätzen in Scheuen, Dächern und Türmen zum Wald. Erst huschen nur vereinzelt welche durch den dunkler werdenden Himmel, dann fliegen kleine Gruppen schnurstracks Richtung Westen und nach einer halben Stunde ist der Luftraum über dem Balkon wieder frei.

Die letzten Abende ist dies anders.
In der einsetzenden Dämmerung versammeln sich dicke Wolken dumm taumelnder Junikäfer in der milden Luft über mir. Auch Millionen Jahre der Evolution haben aus diesen Viechern keine eleganten Flieger gemacht. Diese Dinger sind so dämlich, dass sie sich en gros gegen die Fenster meines Balkons werfen und leider hin und wieder auch gegen meinen Kopf.

Auch den Fledermäusen sind die brummenden Tölpel nicht entgangen und sie verzichten nun auf den Ausflug zum Wald. Ein wilder Luftkampf entbrennt, beim dem jedoch nur die Jäger zu erkennen sind. Abrupt wechseln diese die Flugrichung, als wären sie von einer unsichtbaren Membran abgeprallt.

Der Grund für diese Manöver ist nicht schwer zu erraten.
Das Ortungssystem hat ein Echo einer dieser Eiweißbomben empfangen.
Doch ich glaube, die kleinen Flugsäuger könnten heute einfach mit offenen Maul hin und her fliegen, um satt zu werden.

Nach einer knappen Stunde ist dieses Schauspiel beendet und die Flederratten – ich schöre, sie sind jetzt doppelt so groß – kehren in ihre Quartiere zurück.
Wenn man aufmerksam lauscht, dringt gelegentlich das Ächzen eines Dachbalkens ans Ohr.
Hoffen wir, dass die Statiker etwas Puffer in ihren Berechnungen hatten, sonst werden hier in Kürze jede Menge Zimmerleute benötigt.

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Ich kriege sie alle!

18.06.2009 · Kommentar schreiben

Dros.Kopf front.140xSie finden sich jedes Jahr ein.

Mal früher, mal später.

Heute ist eine Invasion über mich herein gebrochen. Zu tausenden stürmten sie meine Wohnung und warfen sich auf mein Obst, das schon nach kurzer Zeit unter einer dunklen Wolke zu verschwinden drohte.
Manche starten jetzt den Staubsauger, aber ich habe nur Parkett und Fließen und sehe nicht ein, dass ich wegen dieser Kreaturen diese Maschine aus dem Keller hole.

Letztes Jahr hatte ich im Internet nach erfolgversprechenden Methoden zur Vernichtung dieser feindlichen Truppen gesucht. Dort gab es auch eine Menge heißer Tipps.
Keiner überzeugte mich.

Dieses Mal beschloss ich also zu improvisieren und mich von meinen eigenen Beobachtungen inspirieren zu lassen.

Sie stürzen sich besonders auf Bananenschalen. Einmal kurz nicht aufgepasst, tummeln sie sich in meinem Rotweinglas. Sie umschwirren den Abfall in der Küche, in dem gestern die Steine von Pflaumen landeten und aus dem es jetzt etwas sauere riecht.

Na, wenn sich daraus nichts machen lässt!

Ich zerdrücke ein kleines Stück Banane, übergieße diese in einem Joghurtbecher mit wenig Rotwein, gebe einen Spritzer Essig hinzu und beseitige die Oberflächenspannung dieses Cocktails mit einem kleinen Tropfen Spülmittel.
Dann heißt es warten.

Und was soll ich sagen – es funktioniert.

Jetzt fliegt nur noch eine einzige Fruchtfliege um die Lampe in meinem Wohnzimmer. Es handelt sich wohl um eine Mutation, die nicht weiß, was den anderen schmeckt …

*klatsch*

Es handelte sich wohl um eine Mutation …
Ich durfte nicht riskieren, dass sie sich vermehrt, sonst muss ich mir nächstes Jahr ein neues Rezept ausdenken.

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Ich gebe zu, es geht mir viel zu gut!

17.06.2009 · 12 Kommentare

Zunächst möchte ich mich bei allen denen bedanken,

  • die sich nach mir erkundigt haben.
  • dann bei denen, die sich gefragt haben, wo ich stecke.
  • schließlich bei denen, die trotz ausbleibender neuer Posts trotzdem regelmäßig bei mir vorbei sehen. (Immerhin durchschnittlich 40 Klicks pro Tag)

Allen kann ich versichern, dass ich lediglich deshalb nicht schreibe, weil mich mein Leben zur Zeit auf sehr angenehme Weise beschäftigt. Die freien Zeit (unter der Woche) bringe ich damit zu, mit einer bestimmten Dame zu telefonieren – gesegnet sei die Flatrate!

In den letzten Wochen hatte ich schon des öfteren den Vorsatz gefasst, wieder öfter zu bloggen, doch ich möchte mich nicht dazu zwingen, sondern darauf warten dass es mir wieder ein größeres Bedürfnis wird zu schreiben.

→ 12 KommentareKategorien: Geständnis
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Es brennt

20.05.2009 · 14 Kommentare

sodbrennenLeuchtend rot flimmert meine Speiseröhre in der Dunkelheit des Zimmers.
Eine Reflux-Ösophagitis lugt lauernd um die Ecke.
Die Nacht schreitet fort, doch der Schlaf bleibt auf der Strecke.
Nicko McBrain malträtiert meine Schläfen und vor meinen geschlossenen Augen blitzt ein Feuerwerk, das der Jahrtausendwende alle Ehre gemacht hätte. Doch mein Wecker droht ungerührt mit dem baldigen Weckruf.

Mit Heilerde versuche ich den Brand einzudämmen, der jedoch immer wieder schmerzhaft aufflammt. Mein Magen scheint mich heute für alle jemals begangenen Sünden bestrafen zu wollen.

Mea culpa, mea culpa, …

Doch wäre das nicht auch zu einer Zeit möglich gewesen, zu der Ärzte und Apotheker ihrer heilsamen Arbeit nachgehen?

→ 14 KommentareKategorien: Gefühlt
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Ich gebe zu, ich will König sein!

13.05.2009 · 2 Kommentare

“Hier hat ein neuer ‘Esprit’ eröffnet.”

“Interessiert mich nicht.”

“Wieso nicht, Du wolltest doch nach ein paar Hemden sehen.”

“Ja, aber nicht bei Esprit.”

“Die haben auch Herrenhemden.”

“Mag sein, aber die wollen mich nicht.”

“Ach was, wie kommst Du auf diesen schmalen Steg?!”

“Wenn im Schaufenster eines Geschäftes nur Damenkleidung zu sehen ist, werde ich es nicht betreten.
Ein Schuhgeschäft, das Männer in den Keller verbannt, sieht mich nicht wieder.”

→ 2 KommentareKategorien: Geständnis · Geärgert

Ich bin schöner als Du!

12.05.2009 · 4 Kommentare

“Mama, ich bin schöner als Du! …”

sagt sie zu ihrer Mutter,

“… aber ich habe auch die hübscheren Eltern.”

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Wer tröstet mich jetzt?

06.05.2009 · 7 Kommentare

… denn ich habe heute den Schutz der katholischen Kirche verloren.

Da sie mich in 47 Jahren nicht exkommunizierten, musste ich heute also selbst austreten. Schon deshalb hat es sich gelohnt Bayern zu verlassen, da es dort wesentlich teurer ist. Ich hege den Verdacht, dass damit einer allzu großzügigen Religionsfreiheit entgegen gewirkt werden soll.

Eigentlich müsste die katholische Kirche diese Gebühr übernehmen, denn diese hat all die Jahre für eine Zugehörigkeit kassiert, um die ich nicht gebeten habe, aber Schwamm drüber …

Nun muss ich regeln, dass ich mir im Bedarfsfall bestimmte Dienste von anderen Stellen holen muss.
Es würden sich sicher Menschen finden, die mir die Beichte abnehmen und wieder andere, die mich büßen ließen – für was auch immer – doch bei der Beichte war ich auch in der Kirche seit Jahrzehnten nicht mehr.
Vielleicht habe ich dies irgendwann eingestellt, weil ich die Kirche nicht mehr als kompetente Instanz für moralisches Handeln gesehen habe.

Dazu hat zunächst Johannes Paul II beigetragen und nun auch der Bayer.

Am Wochenende werde ich darauf eine Flasche Sekt köpfen!

Zum Wohl … :-D

→ 7 KommentareKategorien: Akutes · Gefreut