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Ich habe in meinemLeben viele Dinge getan, die sich im Nachhinein als “überflüssig” oder als ”Dummheit” erwiesen haben.
- Nach meiner Schulausbildung habe ich nicht studiert,
sondern einen Beruf erlernt. Studiert habe ich dann zehn Jahre später.
- Ich habe eine Frau geheiratet, von der ich mich nach
17 Jahren Beziehung und nach Jahren der Streiterei habe scheiden lassen.
(Das war allerdings nicht nur meine Dummheit. Schließlich hat sie auch mich geheiratet)
- Ich habe 2001 bei einer Firma begonnen zu arbeiten, mit deren Chef ich so wenig klar kam, dass ich Ende letzten
Jahres für acht Wochen eine psychosomatische Klinik
aufsuchen musste.
Aber der Satz: “Hätte ich doch nur …” kommt nicht über meine Lippen.
Nicht aus Trotz, sondern aus Einsicht. Aus allem, aus jedem Schmerz, aus jeder gescheiterten Beziehung,
habe ich etwas gelernt.
Ich bereue nichts.
Was ich aus dem Gelernten mache, steht auf einem anderen Blatt …
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Die Frage, die ein Polizist einem Fünfjährigen bei der Hausdurchsuchung in Süddeutschland stellte, war unverfänglich gemeint. Der Beamte wollte dem Jungen die Angst nehmen, als seine Kollegen die Wohnung seiner Eltern auf den Kopf stellten und seinen Vater vorübergehend festnahmen: “Was willst Du mal werden, wenn Du groß bist?” Die Antwort kam ohne zögern: “Wenn ich groß bin, möchte ich ein Mudschahed werden wie mein Vater und Ungläubige töten.” Die Kinder des Dschihad
Davor habe ich Angst.
Nicht vor der konkreten Bedrohung des “religiösen” Terrorismus.
Nein, ich habe Angst, dass ich mit meinen Appellen um Toleranz an Totschlägerargumenten scheitere wie: “Da sieht man ja, wohin uns Toleranz bringt. Die gehören alle abgeschoben.”
Die Zustimmung des Stammtisches ist dem Gröhler gewiss.
“Muslim oder Islamist? Ach was, alles in einen Sack und draufschlagen, es trifft schon den richtigen!”
“Was ist das für eine Religion, die so wenig Respekt vor Leben hat?”
Die christliche Religion ist da ganz anders!
So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, wider Ahab, den Sohn Kolajas, und wider Zidkija, den Sohn Maasejas, die euch Lügen weissagen in meinem Namen: Siehe, ich will sie geben in die Hände Nebukadnezars, des Königs von Babel. Der soll sie totschlagen lassen vor euren Augen (Ned 29,21)
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Nichts.
Keine Mail, keine SMS, kein Anruf.
Heute Morgen habe ich als erstes meinen Rechner eingeschaltet - den Strom hätte ich sparen können.
Dabei wird doch den Männern vorgeworfen, sie seien nicht kommunikativ.
Bin nur ich es, der ein Mitteilungsbedürfnis hat?
Jetzt nur nicht damit beginnen, nach Erklärungen dafür zu suchen, dass ich seit einer Woche nichts von ihr gehört habe.
Sie war ziemlich fertig und hat sich kurz gefasst, weil sie einen Todesfall in der Verwandtschaft hatte.
Wenn ich nicht von einer Ihrer Freundinnen gehört hätte, wie wichtig ich ihr in den letzten Monaten geworden bin, schlösse ich aus Ihrem Verhalten einfach auf Desinteresse.
Das wäre schade, denn es gibt nicht viele Menschen, mit denen ich so offen sprechen kann.
Was ist mein Problem?
Gut, ich mache mir Sorgen um sie. Oder besser - ich möchte, dass es ihr gut geht.
Vielleicht fühle ich mich aber auch zurück gesetzt.
Würde sie jetzt anrufen und sich entschuldigen, dass sie sich so lange nicht gemeldet hat, würde ich sagen, das sei schon in Ordnung.
Wäre das gelogen?
…
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