Von Lückenbüßern und Unentschlossenen


Eine Woche vor dem Ende der Landesgartenschau in Neu-Ulm habe ich es doch noch geschafft, ihr einen Besuch abzustatten. Ein kühler Wind sorgte dafür, dass es nicht zu voll war, aber zwischendurch ließ der Himmel blaue Lücken aufreißen.

Manches ließ mein Gesicht weich werden, wie das Karusselpferd, das im Garten der Wehmut seit April dem Wetter trotzt.

„… Die Wehmut ist ein Noch-nicht-wahrhaben-wollen eines Wendepunktes in der eigenen Geschichte und ein Noch-nicht-weiter-machen-wollen in der Gegenwart …“

Der keine Teufel, der sich als Lückenbüßer in einer Mauerspalte versteckte, ließ mich lachen und die Schmetterlinge ließen kurz Groll aufkommen. Auf den ersten Blick, weil sie sich zunächst meinen Versuchen widersetzten, sie aufs Bild zu bannen, aber es war auch ihre Unentschlossenheit, welche Blüte sie „beglücken“ sollten.

Ich nehme mir ein Bespiel an dem Blatt, das die Tropfen einfach an sich abperlen lässt.

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4 Antworten zu “Von Lückenbüßern und Unentschlossenen

  1. sehr schöne bilder!

  2. Danke! Wenn ich Lust zu fotografieren habe, habe ich auch den eher den richtigen Blick 🙂

  3. Super Bilder und eine tolle Interpretation zum Thema Wehmut, das trifft den Nagel auf den Kopf 😉

  4. das ist so mit der lust…smile
    überall!

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