Der Schrei


Er versucht zu laufen, aber seine Beine bewegen sich als bestünde die Luft um ihn aus Honig. Die Muskeln brennen und je mehr er sich anstrengt, desto langsamer wird er. Mit einer Mischung aus Verwunderung und Gleichgültigkeit stellt er fest, dass er nackt ist. Ob er vor etwas flüchtet oder einem Ziel zustrebt, weiß er nicht.

Die Luft schiebt sich wie Sand durch seine Luftröhre und die scharfen Kanten der Kristalle zerschneiden die Lunge. Sogar das Licht scheint langsamer zu werden und sich in Schlieren aufzulösen. Der Boden wird weich und mit jedem Schritt sinkt er tiefer ein.

Ein Schrei löst sich stumm aus seiner Kehle und flattert hilflos zu Boden …

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7 Antworten zu “Der Schrei

  1. heimlifeiss

    albtraum gehabt?!

  2. @heimlifeiss: Das ist ein alter Bekannter. Er besucht mich hin und wieder.

  3. heimlifeiss

    mm, kenn ich …

  4. das ist ja gruselig – das Bild ebenfalls… – ich würde diesem „alten Bekannten“ mal Hausverbot erteilen 😉

  5. hoffentlich liegt jemand nach dem schrei mit im bett zum knebeln.

  6. @ronja: Wenn Du herausgefunden hast, wie das geht, gib mir Bescheid.

    @cupitronic: Nein, niemand da. Aber was soll es schon bringen, wenn ich nach dem Schrei jemanden kneble?

  7. okay, ich „arbeite“ daran 😉

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