Berufswünsche – Kinderträume


Ich habe in meinem Leben schon viel vergessen und verloren, aber glücklicherweise wurden diese Missgeschicke nie sonderlich publik.

Diesen Umstand habe ich der Tatsache zu verdanken, dass einer meiner ersten Berufswünsche nie in Erfüllung ging. Als ich im Juli 1969 als Achtjähriger gespannt die Landung der Amerikaner in der Wüste Arizonas auf dem Mond im Fernsehen verfolgte, war klar, dass ich Austronaut werden wollte, „wenn ich groß bin“.

Heute bin ich froh, dass daraus nichts wurde, da mir sonst eine ähnliche Peinlichkeit drohen könnte wie Heidemarie Martha Stefanyshyn-Piper die im All ihre Handtasche Werkzeugtasche verloren hat.

Böse Zungen sagten heute im Radio, dass sie als Frau sowieso nicht gewusst hätte, was sie mit dem Inhalt hätte anfangen sollen.

Welcher Berufswunsch hat sich bei Dir glücklicherweise nicht erfüllt?

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31 Antworten zu “Berufswünsche – Kinderträume

  1. Ich wollte Bibliothekarin werden. Aber ich habe irgendwann gemerkt, dass ich ein Leben nicht ertrage, in dem es nur um Dinge geht, die auf einer Karteikarte Platz haben.

  2. Lehrerin.
    Wobei ich schon in der dritten Klasse annahm, dass sich dieser Traum nicht erfüllen würde. Ich hatte damals grosse Mühe mit der Schönschrift. Und da meine Lehrerinnen und Lehrer alle eine sehr schöne Schrift hatten, nahm ich an, dass das eine Grundvoraussetzung für diesen Beruf sei.
    Inzwischen habe ich, wie ich finde, eine recht schöne Schrift, bin nicht Lehrerin geworden und bin über beides froh.

  3. Von jeher wollte ich Ärztin werden. Hach was hatte ich hochtrabende Pläne.
    Ich wollte eine ganz besondere Ärztin werden, eine die natürlich permanent Leben rettet, die auch zuhört und sich nicht von Gesundheitsreformen beeindrucken läßt.
    Und das alles, wo ich absolut kein Blut sehen kann und bei der kleinsten Spritze schon hyperventiliere.
    Aber meine Patienten haben sich in meinen Träumen natürlich die Klinke in die Hand gegeben und mich über alles geliebt.;-)))

    Aber statt Medizin kam BWL zum Zuge.
    Marketing statt Spritzen hat schließlich auch was;-))))

  4. Posaunistin — GsD fiel mir noch vor Studienbeginn auf, dass ich das wohl gerne studieren würde, aber ungerne ausüben…

  5. abstellkammer

    Ich habe mir zum Glück früher immer das gewünscht, was ich jetzt mache. So in etwa jedenfalls.

  6. Zitat: „wie Heidemarie Martha Stefanyshyn-Piper die im All ihre Handtasche Werkzeugtasche verloren hat.“

    Wobei ich mich ehrlich gesagt frage, was peinlicher ist: Die verlorene Tasche oder der Naaaaaaaaaame …

    Dagegen ist ja „Regenerist Daily 3 Zone Treatment Creme“ noch ein wahres Wunder an (Kommunikations)Würze der Kürze.

    ;o)

  7. @frogg: heute gibt es dafür Computer

    @acqua: aber die schüler wären vielleicht froh gewesen.

    @arsfendi: wärest du meine ärztin, müsste ich vielleicht pillen gegen bluthochdruck nehmen 🙂

    @imke: hast Du auch vorher schon ein instrument gespielt?

    @skriptum: ja, marie piper hätte auch gereicht!

    @abstellkammer: Sorry, aber Thema verfehlt – fünf

  8. Wer weiß;-)
    Aber ich denke es ist schon gut so wie es gekommen ist.
    ich wäre einfach zu mitfühlend und zu sensibel für diesen Job.
    Ich hätte wahrscheinlich mehr als jeder Patient gelitten.

    Aber für Bluthochdruck habe ich immer eine Auswahl an Pillchen dabei.
    Keine Sorge Herr Nedganzbachert.;-))

  9. Liebste Frau Doktor,

    Ich bewundere Sie dafür, wie sie mir mit Worten die Angst vor einer schrecklichen Krankheit nehmen. Zu Ihnen hab‘ ich Vertrauen!

  10. abstellkammer

    @ NGB:

    Kann ja nix dafür. So isses halt. Wollte immer „was mit Medien“ machen. Jetzt mach ich „was mit Medien“ und find´s prima. Schöner Mist.

  11. abstellkammer

    P.S. Bin kein Zeitungsausträger.

  12. Wenn mitfühlende Worte heilen könnten, wäre ich bestimmt eine prima Ärztin geworden.;-)
    Wenn ich dazu dann noch Plätzchen und Kaffee gereicht hätte und für alle ein offenes Ohr, wäre der Ansturm wahrscheinlich kaum zu bewältigen.

    Ja Vertrauen sollte man zum Weißkittel schon haben;-))

    Aber schließlich kommts ja immer anders als man denkt.
    Und heute bin ich mit meinem Job mehr als glücklich.
    Was will man mehr.

  13. Bestimmt ein interessanter Job Frau Abstellkammer. Ich tippe mal auf Journalismus oder so.
    Wollte ich auch mal machen, bin aber in der Werbung hängengeblieben.

  14. @abstellkammer: natürlich kannst du nichts dafür. du gehörtest bei dieser frage einfach nicht zur zielgruppe 🙂

    @arsfendi: mitfühlende worte können auch heilen, wenn man sie lässt.

  15. du meinst ich wäre doch eine gute ärztin geworden?;-))))

  16. abstellkammer

    Jaja, ich geh ja schon.

  17. Einen wunderschönen guten Abend, Herr Nedganzbachert. Erst heute komme ich dazu, Ihre höchst interessante Frage zu beantworten. Soll heißen, ich käme dazu, wenn ich denn etwas zu sagen hätte. Aber leider fällt mir gar nichts dazu ein. Das ist aber nicht schlimm, denn gar vieles steht geschrieben, was besser nicht geschrieben stehen sollte. So ist das im Leben, so viele unnütze Worte hallen ungehört ins Tal der Hoffnung. Einsam und verlassen ruhen sie (also nicht Sie, sondern die Worte) im stillen Bergsee und nur Arsfendis Stubenfliege flattert lustig darüber hinweg.
    Ach, ich könnte gar vieles schreiben. Wenn ich denn etwas zu sagen hätte.

    Herzlichst H.
    und so.
    (was wollte ich jetzt eigentlich sagen?)
    🙂

  18. ja, das habe ich mich jetzt auch gerade gefragt. Was will die liebe H. hier jetzt genau mitteilen?
    Aber lass bei der Worte vieler doch bitte meine Stubenfliege aus dem Spiel.
    Wie Du weißt, habe ich eine Wespenphobie. Und da fange ich jetzt gerade mit der Fliege an mich an alles fliegende zu gewöhnen.
    also praktisch ist dir Gute mein Angstbewältigungsmittel.
    verstehst Du was ich meine und sagen wollte?
    ich nicht.;-))

  19. ich auch nicht, meine liebe. das ist wie vorhin, als ich einen videotext lesen wollte. ich habe den einfach nicht verstanden. zu viele informationen zu später stunde.
    ich sollte schlafen gehen.
    gute nacht und schlaf schön!
    🙂

  20. Gute Nacht und schöne Träume;-))

  21. Verehrteste Frau Paradalis,
    Es gäbe nur einen verschwindend kleinen Bruchteil des Internets, wenn nur das gesagt würde, das es lohnt, nach außen getragen zu werden.
    Doch Bewegung ist gesund und so huschen meine Finger wieder munter über die Tastatur während mein Arsch auf dem Stuhl klebt. Da sie uns nun mit vielen Worten eröffnet haben. dass Sie sich zu dieser Frage nicht äußern wollen, könnten Sie bitte Abstellkammer etwas trösten. Vielleicht überlegen Sich sich mit ihr eine Frage, bei der Sie beide zur Zielgruppe gehören. Wenn sie mich interessiert, werde ich sie hier im Blog stellen.
    In tiefer Verehrung
    Ihr ngb

  22. Liebe Abstellkammer,
    in Kürze kommt paradalis zu Dir (s. o.) überleg Dir schon mal eine Frage 😉

  23. Liebste arsfendi, für die Patienten wäre es sicher ein Gewinn gewesen, aber ich wollte natürlich nicht, dass Sie sich dabei aufreiben. Der Patientenkreis müsste sehr eingeschränkt sein.
    *stöhn* es geht mir gerade nicht gut. ich habe eine trockene Nase und Schmerzen am ganzen Körper. Meine Stirn ist sehr heiß. Aber am Wochenende ist es schwer einen guten Arzt zu finden …

  24. Mein lieber Herr Nedganzbachert, ich sags ja immer, ich bin einfach zu gut für diese Welt.;-))
    Wie hätte ich es jemals über das Herz gebracht, eine Auswahl an Patienten zu treffen?
    Und überhaupt hätte ich vermutlich noch viel mehr gelitten als jeder Patient.
    Die Tempoindustrie hätte zwar durch mich Hochkonjunktur, aber ewig mit verquollenen Augen rumzulaufen wäre auch nicht erträglich gewesen.
    Also nein, es ist schon alles bestens wie es ist.;-)))

  25. Liebste Arsfendi,
    ich habe Ihr Feingefühl und ihre Aufopferungsbereitschaft offenbar überschätzt.
    Nach meinen letzten Sätzen hätte ich erwartet, dass Sie sich sofort in einen Zug Richtung Süden setzen, und mit bangem Herzen hoffen, dass ich die Stunden überlebe, die Sie noch brauchen, bevor Sie mit feuchten Augen und einem tapferen Lächeln an meinem Bett sitzen und mich pflegen.

    Ich bin jetzt desillusioniert aufgestanden …
    Übrigens Tempos hätte ich gehabt.
    Aber die brauche ich jetzt selbst.

  26. Asche auf mein Haupt, liebster Herr Nedganzbachert. (Darf ich das noch so schreiben?;-))
    Da sehen Sie mal, dass es vollkommen richtig war, anstatt Medizin mich der trockeneren BWL zu verschreiben.
    Aber ich werde natürlich in mich gehen, den mitfühlenden Blick aus tränenüberströmten Augen noch ein wenig üben um dann aufopferungsbereit mit eiskalten Händen Ihnen die Tempos zu reichen.

    🙂

  27. Liebste Arsfendi, nachdem ich mich wieder etwas abgeregt habe, ist alles schon verziehen. Sie brauchen mir daher auch keine Tempos mehr reichen.

    … hatte ich schon erwähnt, dass ich sehr gut im Hände und Füße wärmen bin? Man muss sie nur an meine heiße Stirn halten. Sie erinnern sich an mein Fieber?

  28. Ooooh, Berufswünsche. Ich bin eigentlich alles nicht geworden, was ich mal werden wollte: Schneiderin, Lehrerin, Feuerwehrfrau, Entwicklungshelferin, Archäologin, Pfarrerin, Restauratorin, Zeichnerin, …
    Gut ist das, weil ich nun keinen Beruf habe, für den es ein Wort gibt. Oder doch eher schade –?

  29. liebe lakritze, ich kenne den Wunsch für bestimmte Dinge ein Wort zu haben, um es zu benennen, habe jedoch festgestellt, dass diese dadurch nicht an Wert gewinnen. Einigen wir uns darauf, dass Du einen unaussprechlichen Beruf hast 🙂

  30. Oder einen unsäglichen. :))

  31. Zwischen diesen beiden Begriffen habe ich geschwankt 🙂

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