Zimmer frei!


zimmer-frei-belegtIst das Herz eine Vierraum-Wohnung, in der es neben dem Arbeitszimmer und den Zimmern für die Mutter und den Sohn nur noch Platz für eine Frau bleibt, so dass vor einer neuen Beziehung zunächst zwangsgeräumt werden muss?

Ist es ein Schloss, das zwar nicht unbegrenzt, jedoch sehr geräumig ist, so dass – eine gemäßigte Lebensweise vorausgesetzt – immer noch ein Zimmer frei ist?

Oder ist es ein Organ, in dem die Liebe neue Räume wachsen lässt?

Advertisements

18 Antworten zu “Zimmer frei!

  1. ach Herr NGB … ja guten Morgen auch
    manchmal eine 4-Zimmerwohnung manchmal ein Schloss mit kalten oder warmen Zimmern manchmal ein Gartenhaus
    eine 1-Zimmerwohnung ein Geräteschuppen ein Baumhaus ein Hinterhofatelier ein Hotelzimmer oder eine ganze Suite (oder so)
    und manchmal ganz schlicht ein Organ in dem neue Räume wachsen
    immer wieder Räume ganz viele Räume
    nun – welchem dieser entspricht Ihres?

  2. Interessantes Thema – und schön präsentiert.
    Neben dem Platz für die Mutter und den Sohn bleibt meiner Meinung nach immer noch Platz für eine Frau, und das selbst in der kleinsten Hütte. Da die Frau des Herzens einen Platz in einer anderen Ebene beanspructh, die irgendwo jenseits von der Eltern- bzw. Kinder-Ebene angesiedelt ist. In höheren Sphären sozusagen. Ich bin davon überzeugt, dass Liebe Räume wachsen lässt, in den verschiedensten Dimensionen. Deshalb ganz klar – Zimmer frei.

  3. Michael – Sie hätten vor mir schreiben sollen dann hätt ich nach Ihnen nicht mehr schreiben müssen
    … ja genau …

  4. Lieber NGB, ich würde sagen: Alles nach „Oder“.

  5. In den Herzen, in denen Liebe wohnt, gibts unzählbare Räume und nicht nur Frau und Kinder haben darin Platz, sondern noch ganz viele andere Menschen… – ein „großes“ Herz also ist angesagt 🙂

  6. freidenkerin

    Ganz eindeutig Letzteres. Und – der Bau eines Herzens wird nie fertig. Man kann immer noch ein Zimmer mehr einrichten – oder auch einen ganzen Flügel, je nach Bedarf.

  7. @christina: Deine verschlungenen Gedankengänge, kann auch ein Michael nicht einfach ersetzen. 😆
    Danke für Deinen Beitrag!

    @michael: Mutter und Kind sind – sofern mann ein „gesundes“ Verhältnis zu beiden hat – keine Konkurrenz zu einer Frau, aber im Prinzip könnten ehemalige Partner eine solche sein.
    Ich glaube jedoch, dass man keinen Partner auf genau diese Weise liebt, wie einen anderen und dass dies dann das neue Zimmer ist.

    @skriptum: Das wollte ich doch bloß hören 😉
    Nein, natürlich wollte ich Eure Meinung hören, egal wie sie lautet. Auch wenn sie in meiner Aufzählung noch nicht enthalten ist. (sagte ich schon, dass ich neugierig bin)

    @ronja: Du bist also für die Schlossversion? Gut, damit kann ich auch leben. Das einzige, das mich an diesem Bild stört, ist der Umstand, dass ein Großteil der Zimmer ja dann unbewohnt ist. Ein nur halb bewohntes Schloss klingt so nach Spinnenweben …

    @freidenkerin: Sehr schön, FreidenkerInnen kann ich hier gut gebrauchen. 🙂
    In einem Punkt habe ich eine etwas abweichende Sichtweise. Wer liebt, dessen Herz ist immer fertig, so wie es gerade ist. Eine „Erweiterung“ ist keine Fortsetzung sondern ein Neuanfang.

    Aber alle dürfen widersprechen.

  8. manchmal … man hat es eingerichtet das Haus das Schloss die Gartenlaube – jedes Zimmer jeder Raum hat seine Bestimmung – man hat sich darin eingerichtet … dann klopft es an der schweren Eichentür man öffnet und verspürt einen Luftzug in einen Winkel den man zuvor nie wahrgenommen das Neue nun macht neugierig und man entdeckt Ecken von denen man nicht wusste vielleicht gar Zimmer dessen Türen noch nie geöffnet wurden nun stehen sie bereits einen Spaltbreit offen und schon der erste noch unbewusste Blick hinein lässt uns ahnen …

    ja und dann … soll man die Tür weiter öffnen das Zimmer erforschen die anderen Zimmer wenn auch für Augenblicke nur ausser acht lassen vielleicht sogar eine Staubschicht in diesen riskieren nur noch in dem einen nun so neuen Zimmer leben wollen obwohl es zuvor da war wie alle anderen Zimmer wo man doch zuvor mit seinem Haus dem Schloss der Gartenlaube so zufrieden war … ja was dann

  9. Ich sehe schon, Du willst mir das Schloss schmackhaft machen und Du machst das sehr gut! 😉

  10. schön … dann sind wir ja doch schon ein Stück auf dem Weg an die frische Luft … schön

  11. Jetzt müffelt es auch nicht mehr so …

  12. … siehste … aber bitte, jetzt nur keinen Übermut …

  13. Na, mach Dir da mal keine unnötigen Gedanken. So groß ist die Gefahr nicht …

  14. das ist gut … sehr gut

  15. freidenkerin

    Lieber NGB, meint man das nicht jedes Mal, wenn die Renovierung, der Aus-, Um- und Anbau geglückt ist: Nun bin ich fertig, nun steht das Haus meines Herzens. – Und dann erweitert sich dieses wundervolle Gebilde doch wieder um ein Zimmerchen, einen Wintergarten etc. – Hat nicht Beides seine Richtigkeit, deine und meine Sichtweise? Man ist fertig, so, wie man momentan ist – und doch nie, nicht bis zum letzten Atemzug?

  16. Ich muss erst mal etwas Inventur machen. Wenn ich danach noch genug Recht habe, gebe ich Dir gerne etwas davon ab. 😉

  17. ja Schloß ist schon gut, aber das sollte dann wirklich „voll“ besetzt sein. Vielleicht baust Du das Schloss ja erst und erweiterst es immer, je nach dem, wieviel Herzen dazukommen.

    Allerdings zieht ja manchmal – hoffentlich selten – mal jemand aus. Aber ich wünsche Dir viele, viele Stammgäste und ziehe gern ein 😉

  18. @ronja:Ich bleibe bei allem nach dem „oder“.

    Und Du hast schon längst ein Zimmer …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s