Schlagwort-Archive: Toleranz

Der Erika

Sie ist eine Frau die auffällt, aber es ist keine Freude sie zu sehen. Sie hat einen Schritt wie ein Holzfäller auf ihren hohen Schuhen. Sie wird in der Firma „der Erika“ genannt und ich schäme mich, wenn ich mich beim Gedanken erwische, dass das kein Wunder sei.

„Mit diesen Beinen, sollte man keine Kleider anziehen.“ oder „Wenn man mit solchen Schuhen nicht laufen kann, soll man es bleiben lassen.“

Erika ging im Frühjahr als Mann in Urlaub und kam als Frau zurück. Die Geschäftsleitung war vorab informiert, an ihre Kollegen hat sie eine Email gesendet, als sie wieder zu arbeiten begann.

Sie schrieb, wie schwer ihr die Entscheidung gefallen sei, zur Frau zu werden – gegen alle Widerstände – aber dass sie keine Wahl hatte.

Jetzt ist die Beziehung kaputt (Ehefrau und Kinder kamen nicht damit klar), der Vater meidet sie und die Akzeptanz unter den Kollegen lässt zu wünschen übrig.

Und dann erwische ich mich wieder, wie ich zu mir sage: „Na kein Wunder, ich hätte sicher die Firma gewechselt.“

Ja, das hätte ich getan, aber wie komme ich dazu, anderen zu raten, wie sie ihr Leben gestalten sollen, wann sie den Job wechseln, welche Kleider sie tragen oder ob sie trainieren sollten femininer zu gehen?

Der ach so tolerante ngb hat da offensichtlich ein Problem mit sich selbst …

Die Kinder des Dschihad

Die Frage, die ein Polizist einem Fünfjährigen bei der Hausdurchsuchung in Süddeutschland stellte, war unverfänglich gemeint. Der Beamte wollte dem Jungen die Angst nehmen, als seine Kollegen die Wohnung seiner Eltern auf den Kopf stellten und seinen Vater vorübergehend festnahmen: „Was willst Du mal werden, wenn Du groß bist?“ Die Antwort kam ohne zögern: „Wenn ich groß bin, möchte ich ein Mudschahed werden wie mein Vater und Ungläubige töten.“ Die Kinder des Dschihad

Davor habe ich Angst.
Nicht vor der konkreten Bedrohung des „religiösen“ Terrorismus.
Nein, ich habe Angst, dass ich mit meinen Appellen um Toleranz an Totschlägerargumenten scheitere wie: „Da sieht man ja, wohin uns Toleranz bringt. Die gehören alle abgeschoben.“
Die Zustimmung des Stammtisches ist dem Gröhler gewiss.

„Muslim oder Islamist? Ach was, alles in einen Sack und draufschlagen, es trifft schon den richtigen!“
„Was ist das für eine Religion, die so wenig Respekt vor Leben hat?“

Die christliche Religion ist da ganz anders!

So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, wider Ahab, den Sohn Kolajas, und wider Zidkija, den Sohn Maasejas, die euch Lügen weissagen in meinem Namen: Siehe, ich will sie geben in die Hände Nebukadnezars, des Königs von Babel. Der soll sie totschlagen lassen vor euren Augen (Ned 29,21)