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Weltpolitik

Ein Grieche, ein Deutscher und ein Türke fahren Bus …

Wer hat eben gerufen: „Den kenn ich schon!“?
Das ist kein Witz!
Gestern erlebt!

Also … Der Grieche (Mitte 30) ist der Busfahrer, der Deutsche (Anfang 40, aber mit dünnem Haar) sitzt in der ersten Reihe.

Deutscher: „… und überhaupt, die Amerikaner unterstützen die Taliban und haben das Flugzeug-Attentat auf die beiden Türme selbst organisiert, weil sie wollen, dass es überall Krieg gibt und sie sich als Weltmacht behaupten können …“

Ab hier habe ich eine Lücke, weil ich mich vor lauter Ärger nicht mehr konzentrieren konnte.

„Natürlich! Und Elvis lebt! Und die Amerikaner haben die Mondlandung in irgendeiner Wüste gedreht! Und Kennedy wurde von seiner Enkelin aus der Zukunft erschossen! Ich weiß das alles schon. Jeder weiß das. Aber woher will der das wissen?“

Grieche: „… Politiker haben Alter fur Rente hoch gemacht auf 67. Das gib’s nich. Du gibs‘ mit Rakete und ich s’ießen selber in Bundestag. Habe ich dann Recht oder bin ich Terrorist?“

Mist! Jetzt habe ich den Anschluss verpasst … ohne Zusammenhang zum vorher gesagten kann ich die Frage nicht beantworten, neige aber zu Letzterem. Und wenn er jetzt nicht schnell wieder nach vorne sieht, erschlage ich ihn.

Der Türke (um die 60) steht von seinem Platz in der vierten oder fünften Reihe auf, geht nach vorn und stellt sich zwischen die beiden.

Jetzt wird’s spannend!

Türke: „Darf ich zuhören?“

Der Deutsche rückt zur Seite und der Türke setzt sich neben ihn.

Da wir nun kurz vor der Haltestelle waren, an der mein Spross und ich umsteigen mussten, ließ meine Konzentration zu wünschen übrig, weshalb ich den Türken nicht verstand.

Nun, das zumindest, verbindet ihn mit den anderen beiden, denn die habe ich auch nicht verstanden.

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Die Kinder des Dschihad

Die Frage, die ein Polizist einem Fünfjährigen bei der Hausdurchsuchung in Süddeutschland stellte, war unverfänglich gemeint. Der Beamte wollte dem Jungen die Angst nehmen, als seine Kollegen die Wohnung seiner Eltern auf den Kopf stellten und seinen Vater vorübergehend festnahmen: „Was willst Du mal werden, wenn Du groß bist?“ Die Antwort kam ohne zögern: „Wenn ich groß bin, möchte ich ein Mudschahed werden wie mein Vater und Ungläubige töten.“ Die Kinder des Dschihad

Davor habe ich Angst.
Nicht vor der konkreten Bedrohung des „religiösen“ Terrorismus.
Nein, ich habe Angst, dass ich mit meinen Appellen um Toleranz an Totschlägerargumenten scheitere wie: „Da sieht man ja, wohin uns Toleranz bringt. Die gehören alle abgeschoben.“
Die Zustimmung des Stammtisches ist dem Gröhler gewiss.

„Muslim oder Islamist? Ach was, alles in einen Sack und draufschlagen, es trifft schon den richtigen!“
„Was ist das für eine Religion, die so wenig Respekt vor Leben hat?“

Die christliche Religion ist da ganz anders!

So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels, wider Ahab, den Sohn Kolajas, und wider Zidkija, den Sohn Maasejas, die euch Lügen weissagen in meinem Namen: Siehe, ich will sie geben in die Hände Nebukadnezars, des Königs von Babel. Der soll sie totschlagen lassen vor euren Augen (Ned 29,21)